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	<title>Wissenswertes &#8211; 163 Grad &#8211; Ganzheitliche Energiekonzepte für Unternehmen</title>
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	<description>Photovoltaik auf dem Gewerbedach, intelligenter Stromeinkauf (Spot &#38; Termin) und Ladeinfrastruktur – aus einer Hand mit LichtBlick</description>
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		<title>E-Autos erstmals auf Platz 1: Was der Juni 2026 über die Zukunft des Fahrens sagt</title>
		<link>https://163grad.de/elektroauto-marktanteil-2026-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Rekord bei den Neuzulassungen: Im Juni erstmals mehr als E-Autos als Benziner oder Diesel</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Wichtigste in Kürze:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im Juni 2026 wurden in Deutschland 84.057 reine Elektroautos neu zugelassen — das entspricht einem Marktanteil von 28,4 Prozent und einem Plus von 78,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).</li>



<li>Damit sind BEVs erstmals die meistgewählte einzelne Antriebsart: mehr als Benziner (20,5 %), mehr als Diesel (11,4 %), mehr als Plug-in-Hybride (10,9 %).</li>



<li>Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurden 368.006 Elektroautos zugelassen — ein Zuwachs von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Zahlen, die man erst zweimal lesen muss, um sie zu glauben. Der Juni 2026 gehört dazu. Erstmals in der Geschichte des deutschen Automobilmarkts hat das Elektroauto alle anderen Antriebsarten einzeln überholt. Kein Benziner, kein Diesel, kein Plug-in-Hybrid kommt auch nur nah ran. Der Elektroauto Marktanteil 2026 hat eine Schwelle erreicht, die noch vor zwei Jahren kaum jemand für 2026 erwartet hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die KBA-Zahlen im Detail</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kraftfahrt-Bundesamt meldete für Juni 2026 insgesamt 296.378 Pkw-Neuzulassungen — ein Anstieg von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Bild nach Antriebsart ist eindeutig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>BEV:</strong> 84.057 Fahrzeuge, +78,2 %, Anteil <strong>28,4 %</strong></li>



<li><strong>Hybride gesamt:</strong> 115.527, +16,8 %, Anteil 39,0 %</li>



<li><strong>Benziner:</strong> 60.757, −16,8 %, Anteil 20,5 %</li>



<li><strong>Diesel:</strong> 33.787, −5,1 %, Anteil 11,4 %</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Einordnung: Hybride als Gesamtkategorie liegen zwar noch vor den BEVs — aber sie sind keine einzelne Antriebsart, sondern umfassen Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride zusammen. Als einzelne, klar definierte Technologie ist das Batterieelektroauto im Juni 2026 erstmals die Nummer eins &#8211; ein echter Meilenstein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neuzulassungen lag im Juni bei 92,6 g/km — ein Rückgang von 13,6 Prozent. Auch dieser Wert zeigt, wie schnell sich die Flotte verändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum jetzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wachstum kommt nicht wirklich überraschend. Mehrere Faktoren spielen hier gerade zusammen: Das Modellangebot hat sich in den letzten zwölf Monaten erheblich verbreitert — neue Plattformen bei VW, Mercedes, BMW und Skoda bringen Fahrzeuge in Segmente, die bisher kaum elektrifiziert waren. Gleichzeitig sind die Preise für BEVs spürbar gesunken, und die Ladeinfrastruktur in Deutschland hat sich verbessert — nicht perfekt, aber besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Halbjahr 2026 in der Zusammenfassung: 368.006 neu zugelassene Elektroautos, Marktanteil 24,8 Prozent, Plus 48 Prozent gegenüber H1 2025. Wer noch vor einem Jahr bezweifelt hat, dass Deutschland bei der Elektromobilität schnell aufholen kann, schaut jetzt auf andere Zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das bedeutet — und wo es hingeht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beschäftige mich auf meinem YouTube-Kanal <a href="https://www.youtube.com/@163Grad" target="_blank" rel="noreferrer noopener">163 Grad</a> seit über zwölf Jahren mit genau diesem Thema — teste Elektroautos, stelle neue Modelle vor und versuche herauszufinden, welche im Alltag wirklich überzeugen und welche nur auf dem Papier gut klingen. Mit über 68.000 Abonnenten merke ich, dass die Fragen konkreter und die Kaufabsichten ernster werden. Der Markt wächst nicht nur in der Statistik, sondern auch im Kopf der Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Unternehmen hat diese Entwicklung eine direkte Konsequenz: Wer eine Flotte betreibt oder plant, kommt an der Elektrifizierung nicht mehr vorbei. Und wer Elektroautos fährt, braucht <a href="https://163grad.de/ladeinfrastruktur-fuer-unternehmen/" data-type="page" data-id="8472">Ladeinfrastruktur</a> — am besten am eigenen Standort, mit eigenem <a href="https://163grad.de/category/photovoltaik-unternehmen/" data-type="category" data-id="227">Solarstrom</a>. Das ist kein Zukunftsthema mehr, sondern eine betriebswirtschaftliche Entscheidung, die heute getroffen werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Elektroauto Marktanteil 2026 ist ein Indikator dafür, wohin die Reise geht. Und jetzt ist &#8211; nach meiner Expertise &#8211; die beste Zeit, um einzusteigen. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quellen: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), Pressemitteilung Zulassungsstatistik Juni 2026; ecomento.de (03.07.2026); auto-motor-und-sport.de; Telepolis.</em></p>



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		<title>Photovoltaik im Sommer – Warum Hitze die Leistung reduziert</title>
		<link>https://163grad.de/photovoltaik-hitze-leistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 11:15:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum leistet meine PV-Anlage bei fast 40 °C weniger als im Mai? Der Temperaturkoeffizient erklärt, warum Solarmodule Hitze nicht mögen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Photovoltaik, Hitze und Leistung — diese drei Dinge hängen enger zusammen, als die meisten ahnen. Heute, am 27. Juni, ist es draußen brutal heiß. Knapp 40 Grad — die Art von Hitze, bei der man überlegt, ob der Asphalt auf der Auffahrt mittagessen möchte. Eigentlich perfekte Bedingungen für die Photovoltaikanlage auf meinem Dach: 13,3 kWp installierte Leistung, und die Sonne brennt aus allen Rohren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zusammenhang zwischen <strong>Photovoltaik, Hitze und Leistung</strong> ist sehr einfach. Im Mai, wenn die Sonne schräger steht und die Temperaturen noch moderat sind, schaffe ich an guten Tagen fast 10 kW Spitzenleistung. Heute? Gut 6 kW. Das irritiert zunächst — aber es hat einen klaren physikalischen Grund. Und falls du selbst über eine PV-Anlage nachdenkst oder bereits eine betreibst: <a href="https://163grad.de/kontakt/">Schreib mir gerne</a> — ich schaue mir das gerne gemeinsam mit dir an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonnenlicht ist nicht dasselbe wie Wärme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der häufigste Irrtum beim Thema Photovoltaik: Solarmodule wandeln Sonnenlicht in Strom um — keine Wärme. Das klingt banal, hat aber eine wichtige Konsequenz: Tatsächlich arbeiten Solarmodule bei kühlen Temperaturen am effizientesten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: Ein klarer, kühler Märztag mit intensiver Sonneneinstrahlung kann für eine PV-Anlage ertragreicher sein als ein schwüler Hochsommertag mit gleichem Strahlungsangebot. Die Sonne scheint, aber die Physik bremst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Temperaturkoeffizient: Der entscheidende Wert im Datenblatt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Photovoltaikzellen bestehen aus Halbleitermaterialien — zumeist Silizium. Wenn die Sonne auf das Modul scheint, regt die Lichtenergie die Elektronen im Silizium an und setzt den Stromfluss in Gang. Steigt nun aber die Temperatur der Solarzelle, beginnen die Atome im Siliziumkristall stärker zu schwingen. Diese thermische Eigenschwingung stört den geordneten Elektronenfluss und lässt die elektrische Spannung einbrechen — und damit die Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie stark dieser Effekt ausfällt, beschreibt der sogenannte <strong>Temperaturkoeffizient</strong>. Er gibt an, wie empfindlich ein Modul auf steigende Temperaturen reagiert. Typische kristalline Siliziummodule verlieren ab 25 Grad Celsius pro weiterem Grad Temperaturanstieg etwa 0,4 bis 0,5 Prozent ihrer Leistung. Dieser Wert steht im Datenblatt jedes Moduls unter „Temperaturkoeffizient Pmax&#8220; — und wird beim Kauf leider häufig ignoriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entscheidende dabei: Die Modultemperatur ist nicht identisch mit der Außentemperatur. An einem sonnigen, windstillen Tag kann die Modultemperatur 25 bis 40 Grad über der Lufttemperatur liegen. Wenn es draußen knapp 40 Grad hat, reden wir auf dem Dach schnell von 65 bis 75 Grad Modultemperatur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaik, Hitze und Leistung: Ein einfaches Rechenbeispiel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir ein typisches Modul mit 400 Watt Nennleistung und einem Temperaturkoeffizienten von -0,40 %/°C. An einem heißen Sommertag erreicht das Modul 65 °C Oberflächentemperatur — das sind 40 °C mehr als die Referenztemperatur von 25 °C unter Laborbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechnung ist simpel: 40 °C × 0,40 % = 16 % Leistungsverlust. Statt 400 Watt liefert das Modul noch etwa 336 Watt. Über eine ganze Anlage mit 13,3 kWp summiert sich das spürbar — und erklärt, warum ich heute statt fast 10 kW nur gut 6 kW vom Dach bekomme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klingt nach viel — relativiert sich aber: Die höhere Sonneneinstrahlung im Sommer gleicht die Verluste durch Hitze in der Regel aus. Der Sommer bleibt die ertragreichste Jahreszeit. Der Hitzeverlust ist kein Defekt, sondern normales physikalisches Verhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was man beim Kauf oder der Planung beachten sollte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer neue Module kauft oder eine Anlage plant, sollte den Temperaturkoeffizienten aktiv vergleichen. Moderne Zelltechnologien wie <strong>HJT (Heterojunction)</strong> oder <strong>TOPCon</strong> erreichen Werte um -0,26 %/°C — deutlich besser als ältere Standardmodule mit -0,40 %/°C. An heißen Tagen bedeutet das messbar mehr Ertrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso wichtig ist eine gute <strong>Hinterlüftung</strong> bei der Montage: Aufdach-Systeme mit ausreichend Abstand zur Dachfläche bleiben kühler als flach aufliegende oder Indach-Varianten. Ein windiger Standort hilft zusätzlich — kein Wunder, dass Anlagen an der Nordseeküste an Hitzetagen oft besser abschneiden als solche im windstillen Binnenland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meine bestehende Anlage bleibt heute die Erkenntnis: Die 6 kW sind kein Fehler. Sie sind Physik. Und ein guter Anlass, beim nächsten Modulkauf genauer ins Datenblatt zu schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du planst eine PV-Anlage oder willst wissen, wie sich Photovoltaik mit gewerblichem Stromeinkauf kombinieren lässt? <a href="https://163grad.de/kontakt/">Meld dich gerne bei mir</a> — ich beantworte das gerne persönlich.</p>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: iStock / bombermoon</p>
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		<item>
		<title>Stromkosten für Unternehmen in Deutschland: Was der Index wirklich aussagt</title>
		<link>https://163grad.de/stromkosten-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewerbegas für Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbestrom - Industriestrom]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Gasversorgung für Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbegas]]></category>
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		<category><![CDATA[ÖkoStrom]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierter ÖkoStrom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie kostet seit 2020 über 50 % mehr. Der aktuelle Verbraucherpreisindex zeigt: Wer als Unternehmen keine Strategie für den Stromeinkauf hat, zahlt im Zweifel einfach das, was gerade verlangt wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Stromkosten für Unternehmen sind längst kein Randthema mehr — sie sind ein handfester Wettbewerbsfaktor. Ein Blick auf die aktuellen Verbraucherpreisindizes für Energie in Deutschland zeigt, warum das so ist: Die Zahlen können ernüchternd sein. Manchmal sind sie erhellend. Und manchmal sind sie beides gleichzeitig. Die <a href="https://de.statista.com/infografik/26152/verbraucherpreisindizes-fuer-energie-in-deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grafik von Statista</a>, basierend auf Daten des Statistischen Bundesamts, erzählt eine Geschichte, die kurz ist, aber es in sich hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://de.statista.com/infografik/26152/verbraucherpreisindizes-fuer-energie-in-deutschland/" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-1024x1024.jpeg" alt="Stromkosten für Unternehmen – Verbraucherpreisindex Energie Deutschland Mai 2026" class="wp-image-8869" srcset="https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-1024x1024.jpeg 1024w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-300x300.jpeg 300w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-150x150.jpeg 150w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-768x768.jpeg 768w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-80x80.jpeg 80w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-110x110.jpeg 110w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-380x380.jpeg 380w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-550x550.jpeg 550w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-800x800.jpeg 800w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152-1160x1160.jpeg 1160w, https://163grad.de/wp-content/uploads/2026/06/26152.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was der Index bedeutet — und warum 151,7 keine abstrakte Zahl ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Kurze Erklärung für alle, die mit Indexzahlen nicht täglich umgehen: Das Basisjahr ist 2020, das mit dem Wert 100 gleichgesetzt wird. Alles, was danach passiert ist, wird relativ dazu gemessen. Ein Indexwert von 151,7 bedeutet konkret: Energie ist seit 2020 um 51,7 Prozent teurer geworden.

Im Mai 2026 steht der Energieindex bei genau diesem Wert — 151,7 Punkte. Nahrungsmittel liegen bei 136,8. Der allgemeine Verbraucherpreisindex insgesamt bei 125,0. Und der Index ohne Energie und Nahrungsmittel — also die sogenannte Kerninflation — bei 121,0.

Das Muster ist eindeutig: Energie treibt die Preise. Die anderen Kategorien steigen auch, aber Energie läuft ihnen mit deutlichem Abstand davon.

</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es dazu kam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Bis 2021 bewegten sich die Energiepreise im Vergleich zum Basisjahr weitgehend seitwärts. Dann kam der Ukrainekrieg, und ab 2022 explodierte der Energieindex regelrecht — Spitzenwerte um 157 Punkte waren zwischenzeitlich zu sehen. Danach folgte eine Beruhigung, die sich bis Anfang 2025 fortsetzte.

Dann kam der nächste Schub: der Iran-Krieg ab März 2026, der erneut deutliche Auswirkungen auf die Energiemärkte hatte. Im Mai 2026 erreicht der Index mit 151,7 Punkten wieder ein Niveau, das an die Hochphase von 2022/2023 erinnert.

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und Iran inzwischen auf Rahmenbedingungen für ein Ende des Konflikts verständigt. Das könnte die Märkte entlasten — ob und wie schnell das passiert, hängt davon ab, wie sich Angebot und geopolitische Risiken weiterentwickeln. Sicher ist das nicht.

</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was steigende Stromkosten für Unternehmen in Deutschland konkret bedeuten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">

Für Privathaushalte ist ein Energiepreisanstieg von über 50 Prozent seit 2020 schmerzhaft. Für Unternehmen können steigende Stromkosten die Wettbewerbsfähigkeit direkt untergraben — denn Strom- und Gaskosten fließen direkt in die Betriebskosten ein, in die Produktion, in die Logistik, in jeden Quadratmeter Hallenfläche, der beheizt oder beleuchtet werden muss.

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie schnell sich das Bild ändern kann. Innerhalb weniger Monate können Energiepreise in Regionen vorstoßen, die vorher niemand auf dem Radar hatte. Wer in dieser Lage keinen Plan hat — keinen Festpreisvertrag, keine Absicherungsstrategie, keine Vorstellung davon, was die eigene Energiebeschaffung eigentlich kostet — zahlt im Zweifel einfach das, was gerade am Markt verlangt wird.

Das ist selten günstig.

</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prognosen sind schwierig — vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Satz hat zwar nicht Mark Twain erfunden, aber er stimmt trotzdem. Niemand weiß, ob der Iran-Konflikt tatsächlich endet, wie die Energiemärkte darauf reagieren und wo der Index in zwölf Monaten steht. Was man steuern kann, ist nicht die Weltpolitik — sondern die eigene Einkaufsstrategie. Das bedeutet: verstehen, welche Beschaffungsmodelle es gibt. Festpreis oder Spotmarkt? Kurzer Vertrag oder mehrjährige Laufzeit? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Strategie passt zum eigenen Verbrauchsprofil, zur Risikobereitschaft, zu den Planungshorizonten des Unternehmens? Wer die Stromkosten für sein Unternehmen aktiv steuert statt passiv hinzunehmen, hat einen echten Hebel in der Hand. Das ist handhabbar. Das ist planbar. Und es macht den Unterschied. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lassen Sie uns kurz darüber sprechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich berate Gewerbekunden bei der Energiebeschaffung — konkret, ohne Verkaufsrhetorik und ohne Druck. Gerade wenn es um Stromkosten für Unternehmen geht, lohnt ein zweiter Blick: auf den aktuellen Vertrag, auf das Verbrauchsprofil, auf die Optionen, die der Markt gerade hergibt. In einem kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten schaue ich mir an, wie Ihr Unternehmen aufgestellt ist, was Ihr aktueller Vertrag hergibt und ob es sinnvolle Handlungsoptionen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr Stromvertrag in absehbarer Zeit ausläuft, Sie gerade neu beschaffen oder einfach mal wissen möchten, ob Sie gerade zu viel zahlen — dann ist das der richtige erste Schritt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://meetings-eu1.hubspot.com/163grad/erstkontakt" target="_blank" rel="noopener">→ Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen</a></strong><br> 15 Minuten. Kein Druck. Nur ein ehrlicher Blick auf Ihre Energiekosten.</p>



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		<title>Strompreise 2027 Unternehmen: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihren Stromeinkauf ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 06:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Strompreise für 2027 sind gestiegen – ausgelöst durch den Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus. Was das für Unternehmen bedeutet, deren Stromliefervertrag Ende 2026 ausläuft, und welche Einkaufsstrategie jetzt sinnvoll ist.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Strompreise 2027 für Unternehmen</strong> sind ein Thema, das gerade viele Geschäftsführer und Einkäufer beschäftigt — und das zu Recht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist passiert — und warum sind die Strompreise 2027 für Unternehmen gestiegen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Energiemarkt hat in diesem Jahr eine unerwartete Wendung genommen, die die <strong>Strompreise 2027 für Unternehmen</strong> spürbar beeinflusst.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Februar dieses Jahres sind die Energiepreise spürbar angezogen. Der Auslöser: der Beginn des Iran-Krieges und die Blockade der Straße von Hormus. Was zunächst wie ein geopolitisches Ereignis am anderen Ende der Welt wirkte, hat sich schnell in den Energiepreisen niedergeschlagen — klassische Kettenreaktion: Ölpreis rauf, Gaspreis rauf, Strompreis rauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Merit-Order-Prinzip sorgt dafür, dass Gaskraftwerke als teure Grenzkraftwerke den Strompreis an der Börse setzen. Steigt der Gaspreis, steigt damit fast automatisch auch der Börsenstrompreis — unabhängig davon, wie viel Ökostrom gerade ins Netz eingespeist wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant dabei: Der Preisanstieg betrifft vor allem die Lieferjahre 2026 und 2027. Die Terminmarktpreise für 2028 und danach sind deutlich weniger betroffen. Der Markt geht offenbar davon aus, dass sich die geopolitische Lage bis dahin normalisiert hat. Ob das so kommt, weiß natürlich niemand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit dem Waffenstillstand — ändert das die Lage?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit gestern kursiert die Meldung, dass es unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump zumindest eine Absichtserklärung für ein Abkommen gibt. Die Ölpreise haben darauf bereits reagiert und sich leicht nach unten bewegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Einschätzung dazu: abwarten. Absichtserklärungen sind keine Verträge, und geopolitische Entspannungen brauchen Zeit, bis sie sich stabil in den Energiemärkten niederschlagen. Auf die Strompreise hatte die Meldung bislang keinen messbaren Einfluss. Wer jetzt auf schnell fallende Preise spekuliert, geht ein Risiko ein, das ich meinen Kunden nicht empfehlen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Einkaufsstrategien — welche passt zu Ihrem Unternehmen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Unternehmen, deren <a href="https://163grad.de/stromvertrag-fuer-unternehmen/">Stromliefervertrag Ende 2026 ausläuft</a>, gibt es im Wesentlichen zwei sinnvolle Ansätze:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konzept 1: Spotmarkt mit Wechseloption</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie steigen ab dem 1. Januar 2027 in einen <a href="https://163grad.de/variable-strompreise-energie-fuer-dein-unternehmen-zum-spotmarktpreis/" data-type="post" data-id="7144">Spotmarktvertrag</a> ein. Das bedeutet: Ihr Strompreis orientiert sich täglich am aktuellen Börsenpreis. Klingt erstmal ungemütlich — ist es aber nicht zwingend. Denn wenn sich die geopolitische Lage im Nahen Osten beruhigt und die Energiepreise wieder fallen, profitieren Sie sofort davon. Zusätzlich bietet der Sommer mit seinem typischen Photovoltaik-Überschuss historisch günstige Einkaufsfenster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entscheidende dabei: Es gibt Lieferverträge mit einer Wechselklausel. Sie starten im Spotmarkt und können jederzeit auf einen Festpreisvertrag über den <a href="https://163grad.de/stromeinkauf-fuer-gewerbe-wie-kaufst-du-am-guenstigsten-ein/" data-type="post" data-id="8163">Terminmarkt</a> umsteigen — sobald die Preise auf ein attraktives Niveau gefallen sind. Alternativ lässt sich auch nur 2027 über den Spotmarkt fahren und 2028 sowie 2029 zu einem späteren Zeitpunkt günstig am Terminmarkt festschreiben. Diese Flexibilität hat ihren Reiz, setzt aber voraus, dass Sie den Markt im Blick behalten — oder jemanden haben, der das für Sie tut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konzept 2: Mehrjahresvertrag mit Durchschnittseffekt</strong>DSie kaufen nicht nur 2027, sondern gleich 2027, 2028 und 2029 <a href="https://163grad.de/stromeinkauf-fuer-gewerbe-wie-kaufst-du-am-guenstigsten-ein/" data-type="post" data-id="8163">in einem Vertrag</a> ein. Da die Terminmarktpreise für 2028 und 2029 noch auf einem deutlich niedrigeren Niveau liegen, ergibt sich über die drei Jahre ein spürbar besserer Durchschnittspreis. Das teure Jahr 2027 wird durch die günstigeren Folgejahre abgefedert. Das Ergebnis: Planungssicherheit für drei Jahre, ohne auf günstigere Marktphasen warten oder spekulieren zu müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strompreise 2027: Was Unternehmen jetzt tun sollten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die <strong>Strompreise 2027 als Unternehmen</strong> strategisch angeht, sollte spätestens jetzt aktiv werden. Viele Unternehmen erleben gerade eine unangenehme Überraschung: Der bisherige Versorger führt den alten Arbeitspreis nicht einfach fort. Die gestiegenen Einkaufspreise werden weitergegeben — das ist keine Böswilligkeit, sondern Marktlogik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier möchte ich einen Punkt deutlich ansprechen, der mir in Gesprächen mit Kunden immer wieder begegnet: Die Hoffnung, noch ein paar Cent pro Kilowattstunde zu sparen, wenn man nur lange genug wartet. Das ist verständlich — aber aus meiner Sicht das falsche Kalkül. Das Risiko, dass die Preise noch einmal nach oben drehen, ist deutlich größer als die Chance auf eine kurzfristige Ersparnis. Wer jetzt auf günstigere Preise spekuliert, riskiert im schlimmsten Fall, teurer einzukaufen als heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht beim Stromeinkauf nicht ums Gewinnen. Es geht um Absicherung — und damit um die Grundlage für eine verlässliche unternehmerische Planung. Wer das verstanden hat, schläft ruhiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie wissen möchten, welche Strategie für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, sprechen Sie mich gerne an. Ein erstes Gespräch dauert 15 Minuten und bringt Klarheit. Einfach rechts auf den Kalender klicken, einen Termin auswählen und schon telefonieren wir. </p>


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		<title>Langstrecke im BMW i4 nach Meran: Warum mich ein Elektroauto zum ersten Mal wirklich genervt hat</title>
		<link>https://163grad.de/bmw-i4-langstrecke-erfahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2014 fahre ich Elektroauto — und zum ersten Mal hat mich eine Langstrecke wirklich genervt. Vier Personen, 1.000 km, BMW i4 eDrive35 nach Meran: Was dabei schiefgelaufen ist, was es gekostet hat und warum ich dieses Auto trotzdem nicht abschreiben würde.</p>
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<!-- Blogpost für 163grad.de | Rubrik: Elektromobilität -->
<!-- Titel: Langstrecke im BMW i4 nach Meran: Warum mich ein Elektroauto zum ersten Mal wirklich genervt hat -->

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<p>Meine BMW i4 Langstrecke Erfahrung nach Meran fällt eindeutig aus: Zum ersten Mal in über zehn Jahren Elektromobilität habe ich am Steuer gesessen und gedacht — das muss ich nicht noch mal haben. Dabei sage ich es seit Jahren: Langstrecke im Elektroauto geht problemlos. Habe ich selbst gemacht, mit dem Tesla Model S, dem Model 3, dem <a href="https://163grad.de/warum-ich-meinen-fisker-ocean-jetzt-verkaufe-inkl-preisvorstellung/">Fisker Ocean</a>. Immer gut. Immer entspannt. Bis jetzt.</p>

<p>Damit ihr versteht, worum es geht: Wir waren zu viert unterwegs, meine Familie und ich. Die Kinder sind 19 und 23, also vier Erwachsene. Das Ziel war Meran in Südtirol, rund 1.000 km von Hamburg entfernt. Das Auto: ein <a href="https://163grad.de/erste-fahrt-im-bmw-i4-m50-was-kann-er-besser-als-mein-tesla-model-3-performance-und-was-nicht/">BMW i4</a> eDrive35 Gran Coupé, Vor-Facelift, Heckantrieb, kleiner Akku. Fast Vollausstattung, M Sport Paket Pro, Neupreis damals 61.300 Euro. Kein Einsteigermodell.</p>

<p>Was danach kam, zeige ich euch auch im Video:</p>

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<h2>BMW i4 Langstrecke: Ein kleiner Akku auf großer Reise</h2>

<p>Der BMW i4 eDrive35 hat einen NMC-Akku mit 70 kWh brutto, 67 kWh netto. Im Alltag reicht das gut. Ich fahre damit geschäftlich, war damit in Berlin, fahre täglich meine Runden. Kein Problem. Aber auf Langstrecke offenbart sich das erste strukturelle Problem dieser Kombination.</p>

<p>Mit vollem Akku zeigt der Wagen rund 300 km Reichweite an. Das klingt erstmal passabel — bis man merkt, dass man damit noch nicht mal Hamburg–Berlin schafft, ohne zwischenzuladen. Das ist für uns Hamburger keine theoretische Fernstrecke, das ist eine ganz normale Benchmark. Und auf einer 1.000-km-Tour nach Südtirol bedeutet ein kleiner Akku schlicht: Du fährst nicht von Ladestopp zu Ladestopp, du <em>tingelst</em> von Ladestopp zu Ladestopp. Knapp anderthalb Stunden Fahrt, dann wieder raus. Auf der Hinfahrt haben wir insgesamt <strong>2 Stunden 42 Minuten</strong> an Ladesäulen verbracht — und das ist nur die reine Stehzeit, ohne An- und Abfahrt.</p>

<h2>Die Ladekurve: eine glatte Sechs</h2>

<p>Dass der Akku klein ist, könnte man noch akzeptieren, wenn er wenigstens schnell nachladen würde. Tut er aber nicht — zumindest nicht so, wie es der Prospekt verspricht. BMW gibt 180 kW Peak-Ladeleistung an und 32 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Klingt gut auf dem Papier.</p>

<p>In der Praxis habe ich die 180 kW noch nie gesehen. Eher mal 150, kurz 160 — und dann fällt die Kurve wie ein Stein. Bei 50 Prozent Ladestand lädt der Wagen nur noch mit rund 75 kW, danach dümpelt er bei 60, 50, 40 kW. Irgendwann zieht man genervt den Stecker bei 60 oder 65 Prozent, weil man keine Lust mehr hat zu warten, und fährt mit einer Praxisreichweite von knapp 200 km weiter — bis zum nächsten Stopp 20 Minuten später.</p>

<p>Das ist die eigentliche Crux bei dieser BMW i4 Langstrecke Erfahrung: Nicht die Spitzenleistung nervt, sondern das Abfallen. Ein kleiner Akku müsste eine besonders flache, ausdauernde Ladekurve haben. Dieser hier hat das Gegenteil davon.</p>

<h2>Vier Erwachsene, ein Gran Coupé und kein Frunk</h2>

<p>Der BMW i4 ist offiziell ein Fünfsitzer. Realistisch ist er ein Vier-Personen-Auto — und selbst das hat seine Grenzen, wenn alle vier erwachsen sind und Gepäck für eine Woche Urlaub mitbringen. Wir hatten den Kofferraum bis unter die Heckscheibe vollgepackt, mussten die Klappe beim Schließen leicht andrücken und hatten im Innenraum noch Rucksäcke auf jedem Schoß.</p>

<p>Was ich in dem Moment zum ersten Mal wirklich vermisst habe: einen Frunk. Viele Elektroautos haben unter der Motorhaube einen kleinen Zusatzstauraum, der ideal ist für ein Übernacht-Handgepäck. Beim BMW i4 ist da: nichts. Für unsere Zwischenübernachtung in Schweinfurt musste der ganze Kofferraum ausgeräumt werden, um an die Taschen für die Nacht zu kommen.</p>

<p>Dazu kommen die Sportsitze des M Sport Pakets. Sehen gut aus, fühlen sich auf kurzen Strecken sportlich an — auf langen Strecken sind sie schlicht zu hart. Und wer hinten sitzt, hat noch ein weiteres Problem: Durch die vollbeladene Hinterachse pumpt der Kompressor der Luftfederung, was dazu führt, dass die Federung hinten knallhart wird. Querfugen auf der Autobahn schlagen ungefiltert durch. Ich habe es selbst erlebt, als ich meinem Sohn das Steuer übergeben habe und mich nach hinten gesetzt habe. Nach zehn Minuten wusste ich, was meine Kinder die ganzen Stunden dort ausgehalten hatten. Respekt.</p>

<h2>Was die Rechnung am Ende sagt</h2>

<p>Ich habe nach der Reise alle Daten zusammengesucht und eine Tabelle gebaut. Auf der Hinfahrt (rund 1.000 km) haben wir 206 kWh geladen — das entspricht einem Verbrauch von 20,6 kWh/100 km inklusive Ladeverlusten. Kosten: 115,40 Euro. Auf der Rückfahrt (rund 1.050 km) waren es 246 kWh bei 23,4 kWh/100 km und entsprechend mehr Kosten.</p>

<p>Unterm Strich lagen wir bei rund <strong>11,50 bis 12 Euro auf 100 km</strong> — gerechnet auf ca. 2.165 gefahrene Kilometer inklusive der Fahrten vor Ort in Meran. Der günstigste Ladevorgang war mit meinem <a href="https://www.enbw.com/elektromobilitaet/laden/" target="_blank" rel="noopener">EnBW-Tarif</a> bei 39 Cent/kWh — <a href="https://163grad.de/was-kostet-laden-ohne-wallbox-wirklich-meine-ladekosten-im-september/">was das Laden in der Praxis wirklich kostet</a>, habe ich an anderer Stelle schon durchgerechnet. Der teuerste: 75 Cent an einer BMW-Ladesäule bei der BMW Welt München — mit der hauseigenen BMW Ladekarte. Auf meine Nachfrage, was das soll, kam eine KI-generierte Antwort mit einer kleinen Abhandlung über Roaming-Preise. Herzlichen Dank.</p>

<p>Auf der Rückfahrt gab es auch ein echtes Highlight: Wir sind spontan über das Timmelsjoch gefahren, das genau an dem Tag nach dem Winter geöffnet hatte. Menschenleer, Schneeränder rechts und links — ein Erlebnis, das ich mir schon lange gewünscht hatte und das ich nicht vergessen werde.</p>

<p>Was bleibt von dieser BMW i4 Langstrecke Erfahrung? Der eDrive35 ist ein tolles Auto für den Alltag, für Geschäftsreisen, für Zweisamkeit und kurze Wochenendtrips. Aber für vier Erwachsene, 1.000 km und vollgepacktem Kofferraum ist er schlicht das falsche Werkzeug. Die Kombination aus kleinem Akku, schlechter Ladekurve, engem Platzangebot und harter Federung addiert sich zu einem Gesamtbild, das ich mir beim nächsten Familienurlaub ersparen möchte. Und das sage ich als jemand, der Elektroautos wirklich mag. Wie eine solche Tour mit mehr Akku und besserer Ladekurve aussehen könnte, zeigt übrigens der <a href="https://163grad.de/bmw-ix3-test-die-neue-klasse-im-praxistest-500-km-reichweite-460-ps-400-kw-laden/">BMW iX3 im Praxistest</a> — das wäre mein Kandidat für das nächste Mal.</p>

<p>Was sind eure BMW i4 Langstrecke Erfahrungen oder allgemein mit Elektroautos auf langen Strecken? Schreibt es gerne in die Kommentare.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://163grad.de/bmw-i4-langstrecke-erfahrung/">Langstrecke im BMW i4 nach Meran: Warum mich ein Elektroauto zum ersten Mal wirklich genervt hat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://163grad.de">163 Grad - Ganzheitliche Energiekonzepte für Unternehmen</a>.</p>
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		<title>Stromeinkauf, der Ihrem Einkauf den Rücken freihält</title>
		<link>https://163grad.de/stromeinkauf-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 19:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewerbestrom - Industriestrom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stromeinkauf für Unternehmen mit 100.000–2 Mio. kWh: Preisalarme, Reporting und Begleitung bei Festpreis oder Spotmarkt. Budgetsicherheit ohne Bauchgefühl.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://163grad.de/stromeinkauf-unternehmen/">Stromeinkauf, der Ihrem Einkauf den Rücken freihält</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://163grad.de">163 Grad - Ganzheitliche Energiekonzepte für Unternehmen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Stromeinkauf für Unternehmen ist heute mehr als ein jährlicher Vertragsabschluss: Preisalarme, transparentes Reporting und Begleitung bei der Entscheidung zwischen Festpreis und Spotmarkt – damit Sie zum richtigen Zeitpunkt einkaufen, statt zum nächstbesten. Für Mittelständler mit einem Jahresverbrauch zwischen 100.000 und 2.000.000 kWh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzen wir an — mit einem Stromeinkauf für Unternehmen, der zum Tagesgeschäft passt, nicht dagegen arbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Markt zuckt, wackelt Ihr Budget</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Strompreise verhalten sich seit einigen Jahren wie ein nervöser Patient: Sie schwanken, sie überraschen, und sie tun das selten zu Ihrem Vorteil. Wer im Einkauf für Energie verantwortlich ist, kennt das Spiel. Die Geschäftsführung erwartet Budgetsicherheit für das kommende Jahr. Der Vertrieb plant Margen, die nur halten, wenn die Energiekosten halten. Und der Markt liefert dazu täglich neue Zahlen, deren Bedeutung sich nicht immer auf den ersten Blick erschließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt ein praktisches Problem: Stromeinkauf ist in den seltensten Fällen die Hauptaufgabe. Er passiert zwischen Lieferantenverhandlungen, Rahmenverträgen, internen Freigaben und einem Kalender, der ohnehin schon voll ist. Dass dabei Kaufzeitpunkte verpasst werden oder Beschaffungsentscheidungen unter unnötigem Zeitdruck fallen, ist keine Schwäche – es ist die logische Folge knapper Ressourcen. Genau hier setzen wir an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromeinkauf für Unternehmen – was 163 Grad leistet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 163 Grad GmbH &amp; Co. KG ist Handelsvertretung von LichtBlick für Gewerbe- und Industriekunden. Wir bringen also nicht nur einen Lieferanten mit, der Ökostrom liefert, sondern auch die Werkzeuge und die Markterfahrung, mit denen Sie diesen Strom zu sinnvollen Konditionen einkaufen. Drei Bausteine bilden das Rückgrat unserer Arbeit: Preisalarme, Reporting und Hedging-Begleitung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Preisalarme: Einkaufszeitpunkte, die zu Ihnen kommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den günstigsten Einkaufszeitpunkt zu erwischen, ist keine Frage des Glücks, sondern der Aufmerksamkeit. Das Problem: Die Aufmerksamkeit, die der Strommarkt verdient, hat in einem normalen Arbeitsalltag selten Platz. Unsere Preisalarme nehmen Ihnen diese Daueraufgabe ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie definieren mit uns gemeinsam Ihre Zielkorridore – orientiert an Ihrem Budget, Ihrem Risikoprofil und Ihrer Vertragsstruktur. Sobald die relevanten Marktpreise diese Korridore erreichen, erhalten Sie eine konkrete Benachrichtigung. Kein Marktrauschen, keine täglichen Charts zur freien Interpretation, sondern die Information, die für eine Kaufentscheidung tatsächlich relevant ist. Wenn es sinnvoll ist zuzugreifen, wissen Sie es. Wenn es nicht sinnvoll ist, halten wir Ihnen die Inbox sauber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Geschäftsvorteil ist messbar: Festpreisabschlüsse landen in vernünftigen Marktphasen statt am Hochpunkt. Und wenn Sie am Spotmarkt einkaufen, behalten Sie die Entwicklung im Blick, ohne sie selbst stündlich verfolgen zu müssen. Die Frage „Hätten wir nicht letzte Woche kaufen sollen?“ verliert ihren unangenehmen Beigeschmack.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reporting: Transparenz, die Sie weitergeben können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stromeinkauf ist eine Position, die in vielen Unternehmen erklärungsbedürftig ist – gegenüber der Geschäftsführung, dem Controlling oder dem Aufsichtsrat. Niemand möchte vor diesem Publikum mit Excel-Auszügen und Bauchgefühl argumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Reporting liefert Ihnen die Grundlage, auf der sich Beschaffungsentscheidungen sauber dokumentieren und nachvollziehen lassen. Sie sehen auf einen Blick, wie sich Ihre Beschaffungskonditionen zur Marktentwicklung verhalten, wie sich Ihre Energiekosten über das Geschäftsjahr entwickeln und welche Preisbestandteile – Energie, Netzentgelte, Umlagen, Steuern – Ihre Gesamtkosten treiben. Das ist keine Pflichtübung für die Schublade, sondern eine Entscheidungsgrundlage, die Sie an Ihre interne Berichtskette weiterreichen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Format ist verständlich, ohne unterkomplex zu werden. Wer tiefer einsteigen will, findet die Details. Wer eine Zusammenfassung für die nächste Vorstandsrunde braucht, findet sie ebenfalls. Reporting soll Klarheit schaffen, nicht zusätzliche Arbeit – und genau so bauen wir es auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hedging-Begleitung: zwischen Festpreis und Spotmarkt entscheiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Strategischer Stromeinkauf für Unternehmen bedeutet nicht, täglich die Börse zu beobachten — sondern zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage „<a href="https://163grad.de/gewerbestrom-industriestrom-fuer-unternehmen/" data-type="page" data-id="8464">Festpreis oder Spotmarkt</a>?“ klingt simpel und ist es nicht. Ein Festpreis gibt Budgetsicherheit, kann aber teuer werden, wenn der Markt nach Vertragsabschluss nachgibt. Der Spotmarkt bietet Chancen, fordert dafür aber Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, mit Schwankungen zu leben. Welche Variante zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihrer Risikotoleranz ab, von Ihrer Marge, von Ihrem Liquiditätsspielraum und nicht zuletzt von den Erwartungen Ihres Controllings.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir begleiten Sie durch diese Entscheidung, ohne sie Ihnen abzunehmen. Gemeinsam schauen wir uns Ihr Verbrauchsprofil an, bewerten die aktuelle Marktlage und ordnen ein, welche Beschaffungsform unter Ihren Rahmenbedingungen sinnvoll ist – und welche eben nicht. Wenn Sie sich für einen Festpreis entscheiden, helfen wir, einen vernünftigen Einstiegszeitpunkt zu finden. Wenn Sie am Spotmarkt einkaufen, sorgen wir dafür, dass Sie die laufende Entwicklung verstehen und im Zweifel reagieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis: Sie treffen eine bewusste Entscheidung statt einer aus Zeitdruck geborenen. Und Sie haben für jede Variante eine nachvollziehbare Begründung – die im Zweifel auch in der nächsten Vorstandsrunde trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum 163 Grad und LichtBlick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 163 Grad GmbH &amp; Co. KG sitzt in Seevetal bei Hamburg und arbeitet als Handelsvertretung exklusiv für <a href="https://163grad.de/warum-lichtblick/" data-type="page" data-id="214">LichtBlick</a> im Gewerbe- und Industriekundengeschäft. Diese Konstellation hat einen praktischen Vorteil: Sie sprechen mit einem Ansprechpartner, der den Markt seit Jahren begleitet, und bekommen gleichzeitig die Strukturen eines etablierten Energieversorgers im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://lichtblick.de" data-type="link" data-id="lichtblick.de" target="_blank" rel="noopener">LichtBlick liefert seit 1998 Ökostrom </a>in Deutschland und gehört zu den größten unabhängigen Anbietern im Markt. Der Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen – ein Punkt, der für viele Unternehmen längst nicht mehr nur ein Image-Thema ist, sondern Teil der eigenen ESG-Berichterstattung und der Anforderungen entlang der Lieferkette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was 163 Grad konkret beiträgt, ist die Übersetzungsleistung zwischen Markt und Unternehmen. Stromeinkauf für Unternehmen lebt von Antworten, die in der internen Kommunikation tragfähig sind – gegenüber Geschäftsführung, Controlling und Aufsichtsrat. Wir kennen die Fragen, die Einkaufsabteilungen tatsächlich stellen, und liefern die Argumente, mit denen Sie Entscheidungen vertreten können. Das ist weniger spektakulär, als es klingt, aber es ist der Unterschied zwischen einem Lieferantenwechsel auf dem Papier und einer Beschaffungsstrategie, die im Tagesgeschäft funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ein Erstgespräch abläuft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein guter Stromeinkauf für Unternehmen beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.Wir starten mit einem unverbindlichen Termin, in dem wir Ihre aktuelle Beschaffungssituation anschauen: Vertragsstruktur, Verbrauchsprofil, bisherige Erfahrungen, interne Anforderungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie bekommen am Ende des Gesprächs eine ehrliche Einschätzung, an welchen Stellen sich eine Optimierung lohnt – und an welchen vielleicht auch nicht. Wenn am Ende keine Zusammenarbeit zustande kommt, haben Sie trotzdem eine fundierte Standortbestimmung. Das ist aus unserer Sicht die Mindestleistung, die ein Erstgespräch erfüllen sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nächste Schritte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, ohne sich zu binden, gibt es zwei Wege:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstgespräch vereinbaren.</strong> Buchen Sie einen kostenlosen Termin für eine erste Einschätzung Ihrer Beschaffungssituation. 30 Minuten reichen in der Regel, um die wichtigsten Punkte zu klären und herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Newsletter abonnieren.</strong> Wenn Sie sich erstmal in Ruhe einlesen wollen, schicken wir Ihnen regelmäßig kompakte Markteinschätzungen, Hinweise auf relevante Preisentwicklungen und Hintergründe zu Themen, die für Energieeinkäufer im Mittelstand tatsächlich Bedeutung haben. Kein Marketing-Geplänkel, keine Abmeldung-versteckt-Spielchen. Wenn es nichts für Sie ist, ist es nichts für Sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Wege finden Sie über das Kontaktformular auf dieser Seite. Wir melden uns innerhalb eines Werktages zurück.</p>



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		<title>Goldgrube Ladepark – lohnt sich das Investment wirklich?</title>
		<link>https://163grad.de/goldgrube-ladepark-lohnt-sich-das-investment-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 18:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ladeinfrastruktur]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Überall entstehen neue Ladeparks. An Autobahnen, auf Supermarktparkplätzen, auf ehemaligen Tankstellen oder an großen Ausfallstraßen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist sichtbar – und er wirft eine entscheidende Frage auf:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind Ladeparks tatsächlich eine Goldgrube oder nur eine riskante Wette auf die Zukunft der Elektromobilität?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preise an der Ladesäule liegen häufig bei 49 bis 79 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig kostet der Bau eines Ladeparks schnell mehrere Millionen Euro. Trotzdem wird Elektromobilität als günstige Alternative zum Verbrenner beworben. Wie passt das zusammen? Um das zu beantworten, habe ich einen Ladepark konkret durchgerechnet – mit realistischen Annahmen zu Baukosten, Strompreis, Netzentgelten, Auslastung und Erlösen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-ladeparks-als-kapitalanlage-warum-gerade-jetzt-so-viele-entstehen">Ladeparks als Kapitalanlage – warum gerade jetzt so viele entstehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Ladeinfrastruktur-Boom fühlt sich ein wenig wie eine Goldgräberstimmung an. Viele Marktteilnehmer sichern sich Standorte, bevor es andere tun. Dahinter steckt weniger kurzfristige Rendite, sondern vor allem eine strategische Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Markt befindet sich noch in einer frühen Phase. Gute Standorte sind endlich, und wer heute nicht investiert, hat in einigen Jahren möglicherweise keinen Zugang mehr. Deshalb werden aktuell viele Ladeparks gebaut, obwohl die Auslastung teilweise noch niedrig ist. Wirtschaftlich sinnvoll wird das erst mit steigenden Elektroauto-Zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier liegt das Risiko – aber auch die Chance.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-strom-fur-ladeparks-nicht-automatisch-gunstig-ist">Warum Strom für Ladeparks nicht automatisch günstig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiger Irrtum: Große Ladeparkbetreiber bekommen automatisch besonders günstigen <a href="https://163grad.de/category/strom-gas-unternehmen/gewerbestrom-industriestrom/" type="category" id="5">Strom</a>. Im Energiemarkt funktioniert das jedoch anders. Entscheidend ist nicht die Menge an Kilowattstunden, sondern das sogenannte <strong>Lastprofil</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ladeparks benötigen sehr hohe Leistungen in kurzen Zeitfenstern. Mehrere Fahrzeuge laden gleichzeitig mit 150, 300 oder sogar 350 kW. Diese Leistungsspitzen verursachen hohe Kosten – vor allem bei den Netzentgelten. In vielen Fällen sind diese Netzentgelte teurer als der eigentliche Strompreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade kleinere Ladeparks sind davon stark betroffen. Wenn einmal im Jahr alle Ladepunkte gleichzeitig genutzt werden, kann bereits die maximale Anschlussleistung voll abgerechnet werden. Größere Ladeparks haben hier Vorteile, weil sich die Leistung besser verteilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-netzentgelte-sind-der-wahre-kostentreiber">Netzentgelte sind der wahre Kostentreiber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis zeigt sich schnell: Nicht der <a href="https://163grad.de/gewerbestrom-2026-strompreise-unternehmen/" type="post" id="8540">Strompreis</a> entscheidet über die Wirtschaftlichkeit eines Ladeparks, sondern die Netzkosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei kleinen Standorten liegt die abgerechnete Leistung oft bei 80 bis 90 Prozent der maximal möglichen Leistung. Bei größeren Parks sinkt dieser Wert auf 50 Prozent oder sogar darunter. Je größer der Ladepark, desto effizienter lässt sich die Infrastruktur nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erklärt, warum viele Betreiber auf große Ladehubs setzen – selbst wenn diese deutlich teurer in der Errichtung sind.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-eigene-stromerzeugung-als-schlussel-zur-wirtschaftlichkeit">Eigene Stromerzeugung als Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echter Hebel entsteht durch die Kombination von Ladepark und eigener <a href="https://163grad.de/category/photovoltaik-unternehmen/" type="category" id="227">Photovoltaik-Anlage</a>. Große PV-Anlagen mit 600, 800 oder über 1.000 kWp können einen erheblichen Teil des Strombedarfs decken. Der große Vorteil: Für selbst erzeugten Strom fallen keine Netzentgelte an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis sind dadurch Stromkosten von rund <strong>15 Cent pro Kilowattstunde netto</strong> realistisch. Wenn im Jahresdurchschnitt 40 bis 50 Prozent des Stroms aus eigener PV stammen, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit des Ladeparks deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich spielt <a href="https://163grad.de/tag/lichtblick/" type="post_tag" id="17">Grünstrom</a> eine immer größere Rolle – sowohl im Hinblick auf ESG-Kriterien als auch wegen der THG-Quote, die zusätzliche Erlöse ermöglichen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-standort-schlagt-preis">Standort schlägt Preis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Laden geht es nicht nur um den Preis pro Kilowattstunde. Laden ist kein Ersatz für Tanken – es ist ein völlig anderes Nutzungskonzept.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolgreich sind Standorte, an denen das Auto ohnehin steht: beim Einkaufen, während der Arbeit, beim Essen oder auf längeren Reisen mit sinnvoller Infrastruktur. Überdachung, Beleuchtung, Toiletten oder Gastronomie erhöhen die Aufenthaltsqualität und damit die Auslastung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein günstiger Preis allein reicht nicht, wenn der Standort schlecht ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-die-ladepreise-aktuell-noch-hoch-sind">Warum die Ladepreise aktuell noch hoch sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele wundern sich über das Preisniveau an öffentlichen Ladesäulen. Doch ein Blick auf den Kraftstoffmarkt zeigt: Preisschwankungen von 10 bis 20 Cent pro Liter sind dort völlig normal – besonders an Autobahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Laden sind wir noch in einer frühen Marktphase. Die Preise spiegeln nicht nur die Kosten wider, sondern auch die geringe Auslastung. Erst wenn mehr Elektroautos unterwegs sind und die Ladepunkte häufiger genutzt werden, können die Preise nachhaltig sinken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-goldgrube-ladepark-aber-nur-unter-klaren-bedingungen">Fazit: Goldgrube Ladepark – aber nur unter klaren Bedingungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ladepark kann ein gutes Investment sein – aber nicht automatisch. Entscheidend sind der Standort, die Anschlussleistung, die Netzentgelte, der Einsatz eigener Stromerzeugung und vor allem die zukünftige Auslastung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Markt wird sich in den kommenden Jahren konsolidieren. Nicht jeder Standort wird sich rechnen, und nicht jeder Betreiber wird bleiben. Wer heute investiert, geht eine Wette auf die Zukunft ein – mit Chancen, aber auch mit Risiken. Ein guter Standort wird sich auch in den nächsten Jahren rechnen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist jedoch:<br><strong>Die Elektromobilität wächst – und mit ihr die Bedeutung gut geplanter Ladeinfrastruktur.</strong></p>



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