Stromeinkauf für Unternehmen ist heute mehr als ein jährlicher Vertragsabschluss: Preisalarme, transparentes Reporting und Begleitung bei der Entscheidung zwischen Festpreis und Spotmarkt – damit Sie zum richtigen Zeitpunkt einkaufen, statt zum nächstbesten. Für Mittelständler mit einem Jahresverbrauch zwischen 100.000 und 2.000.000 kWh.
Wenn der Markt zuckt, wackelt Ihr Budget
Strompreise verhalten sich seit einigen Jahren wie ein nervöser Patient: Sie schwanken, sie überraschen, und sie tun das selten zu Ihrem Vorteil. Wer im Einkauf für Energie verantwortlich ist, kennt das Spiel. Die Geschäftsführung erwartet Budgetsicherheit für das kommende Jahr. Der Vertrieb plant Margen, die nur halten, wenn die Energiekosten halten. Und der Markt liefert dazu täglich neue Zahlen, deren Bedeutung sich nicht immer auf den ersten Blick erschließt.
Hinzu kommt ein praktisches Problem: Stromeinkauf ist in den seltensten Fällen die Hauptaufgabe. Er passiert zwischen Lieferantenverhandlungen, Rahmenverträgen, internen Freigaben und einem Kalender, der ohnehin schon voll ist. Dass dabei Kaufzeitpunkte verpasst werden oder Beschaffungsentscheidungen unter unnötigem Zeitdruck fallen, ist keine Schwäche – es ist die logische Folge knapper Ressourcen. Genau hier setzen wir an.
Was unser Stromeinkauf für Unternehmen leistet
Die 163 Grad GmbH & Co. KG ist Handelsvertretung von LichtBlick für Gewerbe- und Industriekunden. Wir bringen also nicht nur einen Lieferanten mit, der Ökostrom liefert, sondern auch die Werkzeuge und die Markterfahrung, mit denen Sie diesen Strom zu sinnvollen Konditionen einkaufen. Drei Bausteine bilden das Rückgrat unserer Arbeit: Preisalarme, Reporting und Hedging-Begleitung.
Preisalarme: Einkaufszeitpunkte, die zu Ihnen kommen
Den günstigsten Einkaufszeitpunkt zu erwischen, ist keine Frage des Glücks, sondern der Aufmerksamkeit. Das Problem: Die Aufmerksamkeit, die der Strommarkt verdient, hat in einem normalen Arbeitsalltag selten Platz. Unsere Preisalarme nehmen Ihnen diese Daueraufgabe ab.
Sie definieren mit uns gemeinsam Ihre Zielkorridore – orientiert an Ihrem Budget, Ihrem Risikoprofil und Ihrer Vertragsstruktur. Sobald die relevanten Marktpreise diese Korridore erreichen, erhalten Sie eine konkrete Benachrichtigung. Kein Marktrauschen, keine täglichen Charts zur freien Interpretation, sondern die Information, die für eine Kaufentscheidung tatsächlich relevant ist. Wenn es sinnvoll ist zuzugreifen, wissen Sie es. Wenn es nicht sinnvoll ist, halten wir Ihnen die Inbox sauber.
Der Geschäftsvorteil ist messbar: Festpreisabschlüsse landen in vernünftigen Marktphasen statt am Hochpunkt. Und wenn Sie am Spotmarkt einkaufen, behalten Sie die Entwicklung im Blick, ohne sie selbst stündlich verfolgen zu müssen. Die Frage „Hätten wir nicht letzte Woche kaufen sollen?“ verliert ihren unangenehmen Beigeschmack.
Reporting: Transparenz, die Sie weitergeben können
Stromeinkauf ist eine Position, die in vielen Unternehmen erklärungsbedürftig ist – gegenüber der Geschäftsführung, dem Controlling oder dem Aufsichtsrat. Niemand möchte vor diesem Publikum mit Excel-Auszügen und Bauchgefühl argumentieren.
Unser Reporting liefert Ihnen die Grundlage, auf der sich Beschaffungsentscheidungen sauber dokumentieren und nachvollziehen lassen. Sie sehen auf einen Blick, wie sich Ihre Beschaffungskonditionen zur Marktentwicklung verhalten, wie sich Ihre Energiekosten über das Geschäftsjahr entwickeln und welche Preisbestandteile – Energie, Netzentgelte, Umlagen, Steuern – Ihre Gesamtkosten treiben. Das ist keine Pflichtübung für die Schublade, sondern eine Entscheidungsgrundlage, die Sie an Ihre interne Berichtskette weiterreichen können.
Das Format ist verständlich, ohne unterkomplex zu werden. Wer tiefer einsteigen will, findet die Details. Wer eine Zusammenfassung für die nächste Vorstandsrunde braucht, findet sie ebenfalls. Reporting soll Klarheit schaffen, nicht zusätzliche Arbeit – und genau so bauen wir es auf.
Hedging-Begleitung: zwischen Festpreis und Spotmarkt entscheiden
Die Frage „Festpreis oder Spotmarkt?“ klingt simpel und ist es nicht. Ein Festpreis gibt Budgetsicherheit, kann aber teuer werden, wenn der Markt nach Vertragsabschluss nachgibt. Der Spotmarkt bietet Chancen, fordert dafür aber Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, mit Schwankungen zu leben. Welche Variante zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihrer Risikotoleranz ab, von Ihrer Marge, von Ihrem Liquiditätsspielraum und nicht zuletzt von den Erwartungen Ihres Controllings.
Wir begleiten Sie durch diese Entscheidung, ohne sie Ihnen abzunehmen. Gemeinsam schauen wir uns Ihr Verbrauchsprofil an, bewerten die aktuelle Marktlage und ordnen ein, welche Beschaffungsform unter Ihren Rahmenbedingungen sinnvoll ist – und welche eben nicht. Wenn Sie sich für einen Festpreis entscheiden, helfen wir, einen vernünftigen Einstiegszeitpunkt zu finden. Wenn Sie am Spotmarkt einkaufen, sorgen wir dafür, dass Sie die laufende Entwicklung verstehen und im Zweifel reagieren können.
Das Ergebnis: Sie treffen eine bewusste Entscheidung statt einer aus Zeitdruck geborenen. Und Sie haben für jede Variante eine nachvollziehbare Begründung – die im Zweifel auch in der nächsten Vorstandsrunde trägt.
Warum 163 Grad und LichtBlick
Die 163 Grad GmbH & Co. KG sitzt in Seevetal bei Hamburg und arbeitet als Handelsvertretung exklusiv für LichtBlick im Gewerbe- und Industriekundengeschäft. Diese Konstellation hat einen praktischen Vorteil: Sie sprechen mit einem Ansprechpartner, der den Markt seit Jahren begleitet, und bekommen gleichzeitig die Strukturen eines etablierten Energieversorgers im Hintergrund.
LichtBlick liefert seit 1998 Ökostrom in Deutschland und gehört zu den größten unabhängigen Anbietern im Markt. Der Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen – ein Punkt, der für viele Unternehmen längst nicht mehr nur ein Image-Thema ist, sondern Teil der eigenen ESG-Berichterstattung und der Anforderungen entlang der Lieferkette.
Was 163 Grad konkret beiträgt, ist die Übersetzungsleistung zwischen Markt und Unternehmen. Stromeinkauf für Unternehmen lebt von Antworten, die in der internen Kommunikation tragfähig sind – gegenüber Geschäftsführung, Controlling und Aufsichtsrat. Wir kennen die Fragen, die Einkaufsabteilungen tatsächlich stellen, und liefern die Argumente, mit denen Sie Entscheidungen vertreten können. Das ist weniger spektakulär, als es klingt, aber es ist der Unterschied zwischen einem Lieferantenwechsel auf dem Papier und einer Beschaffungsstrategie, die im Tagesgeschäft funktioniert.
Wie ein Erstgespräch abläuft
Wir starten mit einem unverbindlichen Termin, in dem wir Ihre aktuelle Beschaffungssituation anschauen: Vertragsstruktur, Verbrauchsprofil, bisherige Erfahrungen, interne Anforderungen. Sie bekommen am Ende des Gesprächs eine ehrliche Einschätzung, an welchen Stellen sich eine Optimierung lohnt – und an welchen vielleicht auch nicht. Wenn am Ende keine Zusammenarbeit zustande kommt, haben Sie trotzdem eine fundierte Standortbestimmung. Das ist aus unserer Sicht die Mindestleistung, die ein Erstgespräch erfüllen sollte.
Nächste Schritte
Wenn Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, ohne sich zu binden, gibt es zwei Wege:
Erstgespräch vereinbaren. Buchen Sie einen kostenlosen Termin für eine erste Einschätzung Ihrer Beschaffungssituation. 30 Minuten reichen in der Regel, um die wichtigsten Punkte zu klären und herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist.
Newsletter abonnieren. Wenn Sie sich erstmal in Ruhe einlesen wollen, schicken wir Ihnen regelmäßig kompakte Markteinschätzungen, Hinweise auf relevante Preisentwicklungen und Hintergründe zu Themen, die für Energieeinkäufer im Mittelstand tatsächlich Bedeutung haben. Kein Marketing-Geplänkel, keine Abmeldung-versteckt-Spielchen. Wenn es nichts für Sie ist, ist es nichts für Sie.
Beide Wege finden Sie über das Kontaktformular auf dieser Seite. Wir melden uns innerhalb eines Werktages zurück.