BMW iX1 xDrive 30 im Test von 163 Grad

Made in Regensburg

BMW iX1 xDrive 30 | Foto: 163 Grad
BMW iX1 xDrive 30 | Foto: 163 Grad

Seit ein paar Tagen fährt der neue vollelektrische BMW iX1 auf unseren Strassen. Grund genug, sich den Mini SUV einmal anzuschauen.

Die dritte Generation der BMW X1 Modellreihe fährt vor. Und jetzt gibt es endlich auch eine Elektro-Version, den BMW iX1 xDrive 30. Und genau den habe ich mir angeschaut. Ein grosses Dankeschön geht raus an das Autohaus B&K in Hamburg-Harburg, die mir das erste Fahrzeug dieser Art für ein paar Tage zum Dreh zur Verfügung gestellt haben.

Die X1 Baureihe gehört zu den absoluten Erfolgsmodellen der Bayern. Das Auto ist kein echter SUV (Sports-Utility-Vehicle) sondern etwas kleiner, kompakter und daher auch in der Stadt einfacher zu fahren und zu parken. BMW spricht hier von einem SAV (Sports-Activity-Vehicle). Der X1 ist nur 4,5m lang und 1,84 breit (ohne Spiegel) – also kein Problem auch in älteren Parkhäusern.

BMW iX1 xDrive 30 – Freude am Fahren im neuen Elektro-SAV ? Test von 163 Grad

Eine Platform für Verbrenner und Elektro

Der elektrische iX1 steht auf einer gemeinsamen Platform mit seinen Verbrenner Brüdern. Der Kunde hat also die Wahl, ob er seinen X1 als Benziner, Diesel, PHEV oder vollelektrisch bestellt. Durch diese Mix Platform sind die Platzverhältnisse im Auto eher konventionell, aber ohne Einschränkungen, wenn die Elektrovariante gewählt wird. Das Konzept funktioniert so z.B. auch beim BMW i4 sehr gut, der in vielen Punkten mit dem Rivalen Tesla Model 3 mithalten kann.

Sind 64 kWh genug?

Der iX1 ist mit einer 64,7 kWh Batterie (netto) ausgerüstet. Damit soll er eine Reichweite von bis zu 400 km WLTP schaffen. Die Ladeleistung liegt bei 11 kW an der heimischen Wallbox und bis zu 130 kW am Schnellader unterwegs. In der Praxis habe ich damit Reichweiten von 300 – 350 km angezeigt bekommen. Auf der Autobahn wäre es deutlich weniger – nicht zuletzt durch den cW Wert von 0,26

60 kWh als Fahrbatterie sind der neue Standard. Viele neue E-Autos haben diese Akku-Grösse. Dem iX1 hätten aber 75 – 80 kWh besser zu Gesicht gestanden. Dafür hat die Aufladung des Fahrzeuges an der Schnellladesäule fast in 30 Minuten funktioniert – von 10 auf 80% SOC. Die Abweichung ist den im Test kalten Aussentemperaturen geschuldet.

Alle weiteren Infos zum iX1 seht Ihr hier im Test Video.

Über Oliver Krüger 328 Artikel
Ihr Berater zum Thema Elektromobilität und saubere Energie